Jährlich geraten bis zu 100.000 Rehkitze beim Mähen von landwirtschaftlichen Wiesen ins Mähwerk und werden schwer verletzt oder getötet.
Die händische Absuche des Feldes ist mühsam und oftmals nicht von Erfolg geprägt. Entsprechende Sensorik für die Maschinen funktionieren oftmals nur bei geringer Geschwindigkeit und sind teuer.
Wir können mit unseren Wärmebild-Drohnen Rehkitze aus mehr als 70 Meter Höhe erkennen. Pro Hektar Wiese benötigen wir je nach örtlicher Begebenheit 13 bis 20 Minuten. Diese Zeit beinhaltet bereits die Rettung der Rehkitze!


Geflogen wird in den frühen Morgenstunden, bevor die Sonne den Boden aufheizt und damit für Fehlwärmesignaturen sorgen kann, meist ab etwa 4 Uhr.
Finden wir ein Reh, gehen unsere Helfer über Funk eingewiesen auf direktem Wege ins Feld. Das Rehkitz wird dann wahlweise gesichert und mit einem langen Stab erkennbar gemacht oder in einer Kiste aus dem Feld getragen und an einem sicheren Ort abgestellt. Nun kann der Landwirt seine Wiese bedenkenlos mähen.
Nach dem Mähen werden die Rehe von uns wieder freigelassen und in der Regel kurz danach von der Mutter abgeholt.
In den Abendstunden wird die Stelle von uns nochmal kontrolliert, um sicherzugehen, dass das Rehkitz auch abgeholt wurde.
Wurde das Rehkitz nicht abgeholt, wird die nächste Rehaufzucht alarmiert, welche das Rehkitz dann in Obhut nimmt.
Unsere Einsätze erfolgen ausschließlich Absprache mit den zuständigen Jägern.
Üblicherweise geht die Saison von Mai bis Juli.